FAQs

Wieso Zungenreiniger?

Der Zungenreiniger kann täglich genutzt werden
da sich in der Nacht Giftstoffe auf der Zunge ablagern, welche Sie auch morgens gut sehen können wenn Sie in den Spiegel schauen (belegte Zunge).
Die Zunge ist ein Muskel welcher Teil des Verdauungstraktes ist. Eine Eigenschaft von Muskeln ist, das sie stärker durchblutet werden. Wird der Muskel, wie im Schlaf, weniger bewegt lagern sich dort auch Schlackenstoffe ab.
Die Zungenreinigung stammt aus der alten, indischen Naturheilkunde Ayurveda, welche stark die Profylaxe von Krankheiten im Fokus hat. In Deutschland wird der Zungenreiniger überwiegend unter dem Verkaufsargument “Mundgeruch” angeboten.
Lesen Sie weiter unten auch etwas über die Anwendung mit Öl oder eine kleine Ayurveda-Einführung.

Wieso Metall und nicht Plastik?

Ich habe in den letzten 20 Jahren diverse Zungenreiniger getestet und kann guten Gewissens nur Zungenreiniger aus Metall empfehlen. Zum einen reichen 2-3 Schabungen um die Zunge zu reinigen und man erspart sich unnötiges Würgen, zum anderen halten gerade hochwertig verarbeitete ewig.
Effektivität und Haltbarkeit haben mich neben dem Design überzeugt auf die angebotenen chirurgischen Edelstahl – und Kupferreiniger zu setzen.

Wieso Kupfer?

Das Material Kupfer spielt in der Ayurveda-Anwendung eine große Rolle, da es antibakterielle Eigenschaften besitzt. Deshalb habe ich mich auch entschieden auf ein handwerklch, hochwertig verarbeitetes Produkt zu setzen.

Wieso Öl?

Es empfiehlt sich die Zungenreinigung mit Speise-Öl durchzuführen, da es die Eigenschaft hat die giftigen Stoffe auf der Zunge aufzunehmen.
Dazu nehmen Sie nach dem Aufstehen etwas kaltgepresstes Öl (Sesamöl o.a. je nach Geschmack) aus dem Bioladen oder Reformhaus in den Mund und bewegen es etwas 10 Minuten hin und her. Achtung ! Das Öl auf keinen Fall schlucken. Sollte das trotzdem mal passieren – sofort herauswürgen. Das Öl ist zu einer giftigen Substanz geworden.
Sie spucken das Öl einfach aus, nehmen Ihren Zungenreiniger in beide Hände, biegen diesen und führen bei herausgestreckter Zunge den Bogen so weit wie möglich in den Mund. Sollten Sie dabei würgen müssen ist es nach Ansicht der indischen Yogis nur gut. Streifen Sie mehrmals den Belag der Zunge ab und spülen Sie Ihren Mund sorgfältig aus. Dannach trinken Sie ein Glas lauwarmes Wasser und beginnen den Tag mit einem guten Frühstück.

Was ist Ayurveda?

Ayurveda bedeutet “die Wissenschaft vom Leben” und gilt als die älteste ganzheitliche Naturheilkunde. Vor über 2000 Jahren entwickelten indische Gelehrte die Veden als Zentrum des wissenschaftlichen Denkens des Landes. Im Zentrum stand die Bagawad Gita, Ayurveda stellte den medizinischen Sektor dar, außerdem waren auch Architektur und Astronomie weitere Pfeiler dieser frühen Wissenschaften. Als Hochburg des Ayurveda gilt heute das südindische Kerala.
Ayurveda dient überwiegend der Profylaxe, also vorbeugend.
Die Doshas
Um einen kleinen Überblick über die Doshas zu bekommen, habe ich diesen die passenden Symptome zugeordnet:
1. Vata ist unruhig, Bewegung, Lebendigkeit, Klarheit, begeisterungsfähig, für die Aktivität der inneren Organe, des Nervensystems und der Kontrolle von Geist und Sinnesorganen, ängstlich, Hypertonie, Schlafstörungen, Farbe: Rot
2. Pitta ist heiß, Wärmehaushalt, Stoffwechsel, Verdauung, intelligent, agressiv, kontrolliert die Emotionen, starkes Schwitzen, Haarausfall, warme Hände.
3.Kapha ist kalt, schwerfällig, süß, Körperstruktur und -halt, formgebend, Stabilität, Ausgeglichen und hat ein gutes Gedächnis, schwermütig, schläft viel, antriebslos, Myxödeme, Tier: Elefant.
Die Praxis
Der Ayurvedische Therapeut macht sich zunächst ein ausführliches Bild vom Patienten. So findet er heraus welches das vorherrschende Dosha ist. Dannach wird ein auf den Patienten abgestimmter Plan erstellt.
Es wird ein Diätplan für die nächste Zeit fest-gelegt, in welchem den Doshas entsprechendes Gemüse, Obst, Gewürz, usw. enthalten ist. Dieser “Speiseplan” dient der Stärkung bzw. Schwächung der äußeren Einflüsse um so den Patienten wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Massagen und Ölgüsse dienen zusätzlich der Entgiftung und Stimmulierung der Doshas. Die Musiktherapie bildet ebenfalls eine Säule des Ayurveda, wie die Meditation oder das Joga zur Heilung beitragen kann. Mit dem Diätplan bekommt der Patient ein Rezept mit, welches ihn auch in Zukunft ermöglicht sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen und so der Krankheit vorzubeugen.